Klontiere: Kein Nutzen für die Konsumenten
Fleisch von geklonten Tieren deklarieren
Fleisch von klonierten Tieren muss als solches im Laden erkennbar sein. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen dank einer Deklaration erfahren, ob das Fleisch von einem solchen Tier stammt. Die Skepsis ist nämlich gross. Zu recht: Das Klonieren von Tieren bringt ihnen keinen Nutzen, zudem stellen sich grosse ethische und tierschützerische Fragen.
Noch gibt es kein Fleisch von Klontieren auf dem Schweizer Markt. Anders sieht es vermutlich bei deren Nachkommen aus: Es kann durchaus sein, dass auf Schweizer Weiden Nachkommen von Klontieren stehen. In den USA werden seit 2008 bereits Lebensmittel von geklonten Tieren verkauft, allerdings ohne entsprechende Deklaration.
In der EU werden Bewertungs- und Zulassungskriterien für solches Fleisch definiert. Dies ist ein erster Schritt, damit Fleisch und Milch von geklonten Tieren in die Läden Einzug halten können. Da die Schweiz ihre Lebensmittel-Gesetzgebung an diejenige der EU anpasst, sehen sich auch die Schweizer Behörden und Konsumenten mit dieser Frage konfrontiert.
Gesundheitliche Risiken gehen von Fleisch oder Milch von geklonten Tieren kaum aus. Einen wirtschaftlichen Nutzen bringen geklonte Tiere höchstens den Konzernen, welche die Patente auf die Technik und die Tiere halten.
Aus ethischen, tierschützerischen und ökonomischen Gründen ist diese Technologie jedoch abzulehnen: Der Eurobarometer 2008 zeigte eindrücklich, dass die Konsumentinnen und Konsumenten das Klonen, aber auch Lebensmittel von geklonten Tieren ablehnen.
Da Klonfleisch nicht analytisch nachgewiesen werden kann, sind die Hürden für eine verlässliche Deklaration hoch. Sollten jedoch Europas Grenzen - und damit diejenigen der Schweiz - für Klonfleisch wirklich geöffnet werden, muss eine Deklarationspflicht eingeführt werden.
Kommentare
Zitat: "Aus ethischen, tierschützerischen und ökonomischen Gründen ist diese Technologie jedoch abzulehnen"
Da ist nicht mehr Tierquälerei dabei als bei der Zucht. Oder wie natürlich ist eine Kuh die 50 kg Milch liefert (Normal wären 8 kg). Oder Hunde die mit Gelekproblemen gezüchtet werden...
Der einzige Grund Klonfleisch abzulehnen ist: "Weil es den schlecht informierten Konsumenten Angst macht."
Desshalb sollte dieser Artikel erklären was Klontier bedeutet.
Zum Schluss sag ich nur noch: Zwillinge sind auch Klone und die gefärten die Umwelt nicht.


Online Blickpunkt
gentech/klonen/patente auf leben, ist doch alles der selbe mist.
na dann klonen wir doch mal von allen tieren/pflanzen die besten.
andere gibts dann gar nicht mehr.
und wenn alle die selbe krankheit bekommen,
einen klon-fehler haben der zu spät bemerkt wird etc.,
sterben dann halt alle aus.
das ganze dient schlussendlich nur dem profit der konzerne.
und wir sollen's dann fressen.
die vielfältigkeit geht verloren.
existiert denn überhaupt schon die möglichkeit für echtes tier-klonen ?
oder ist das heutige klon-ergebniss gar nicht lebensfähig ?
und wie üblich wird gar nicht erst über die möglichen folgen geforscht.
oder die konzerne legen ihre eigenen studien vor,
welche natürlich totale unbedenklichkeit bescheinigen.
na dann viel spass und en guete...