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Unterstützung für den Agrarfreihandel in Frage gestellt

Ablehnung der Parallelimporte durch den Nationalrat

Mit der Ablehnung der Zulassung von Parallelimporten zementiert der Nationalrat die hohen Preise in der Schweiz. Für die vier Konsumentenorganisationen macht ein Freihandelsabkommen im Agrarbereich ohne gleichzeitige Zulassung von Parallelimporten wenig Sinn.

Die Konsumentenorganisationen sind nicht bereit, in der Schweiz erreichte Konsumentenanliegen wie die Herkunftsbezeichnung,  den Mehrwert inländischer Agrarprodukte dank strengerer Gesetzgebung betreffend Umwelt- und Tierschutz wie auch die hohe Qualität allenfalls zu opfern bei gleich bleibenden hohen Preisen für Produkte, welche im umliegenden Ausland günstiger zu haben sind.

Die vier Konsumentenorganisationen hoffen nun, dass der Ständerat wenigstens an seinem Beschluss festhält. Gleichzeitig halten die Konsumentenorgansationen zusammen mit dem Forum für Parallelimporte und höhere Kaufkraft an ihrer Unterstützung für die geplante Konsumenteninitiative fest.