Swiss eHealth-Barometer: Anliegen der Patienten gingen vergessen
An den Info Society Days 2010 wurde heute das Swiss eHealth Barometer vorgestellt. Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS bemängelt, dass in diesem Bericht die Anliegen der Patientinnen und Patienten nicht berücksichtigt werden. Sie fordert, dass bei weiteren eHealth-Entwicklungsschritten die Forderungen der Patientinnen und Konsumenten mit einbezogen werden und legt ihre entsprechenden Forderungen dar.
SKS verlangt von BAKOM und Cablecom Nachbesserungen für konsumentenfreundliche Lösung
Der lästige Set-Top-Boxenzwang fällt! Cablecom wird ihn am 1. September aufheben, wie heute bekannt gegeben wurde. Die SKS ist erfreut über die Früchte ihres jahrelangen Kampfes. Leider setzt Cablecom dabei auf den kundenunfreundlichen Standard CI+ statt auf das Aufheben der Grundverschlüsselung, womit der Fernsehgenuss weiterhin eingeschränkter bleibt als nötig wäre. Die von Cablecom vorgesehene Lösung ist dabei «erstaunlich» kompatibel mit dem schwachen Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Motion von SKS-Präsidentin Simonetta Sommaruga. Die SKS wird daher Nachbesserungen vom BAKOM und von Cablecom verlangen – damit der Boxenzwang am 1. September 2010 konsumentenfreundlich fällt!
Die SKS begrüsst die Überprüfung des Regulierungsbedarfes bei der Nanotechnologie
Die Nanotechnologie gilt als die Technologie der Zukunft, in der Schweizer Gesetzgebung ist sie jedoch kaum existent. Die SKS ist erfreut, dass der Ständerat ein Postulat überwiesen hat und die gesetzgeberischen Grundlagen in Bezug auf Nanotechnologie überprüft werden sollen. Bei der Deklaration sowie dem Gesundheits- und Umweltschutz besteht dringender Handlungsbedarf, ist die SKS überzeugt.
Gentechnikkritische Organisationen begrüssen Mehrheitsentscheid des Nationalrats
Die Bauern-, Konsumenten-, Umwelt-, Tier- und Entwicklungsorganisationen, die in der Schweizerischen Arbeitsgruppe Gentechnologie SAG zusammenarbeiten, begrüssen den Entscheid des Nationalrats mit 108:69 Stimmen für eine Verlängerung des Gentech-Moratoriums. Damit steht eine Verlängerung um drei Jahre definitiv fest.
Verbot für Werbung, welche sich an Jugendliche richtet
Sie sind erst seit kurzem auf dem Markt und werden intensiv und aggressiv beworben: Energy Shots treten als konzentrierte Form von Energy Drinks auf. Die drei Konsumentenschutz-Organisationen FRC, ACSI und SKS verlangen, dass für die stark koffeinhaltigen Energy Shots und Drinks ähnliche Werberegeln aufgestellt werden wie für alkoholische Getränke: Die Werbung soll sich nicht direkt an Jugendliche richten und auch nicht an Orten und Veranstaltungen stattfinden, die von Jugendlichen besucht werden.