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Die Themen der SKS

Glasfaser

Wer im Internet surft und via Festnetz telefoniert, tut dies heute meist über das gute, alte Kupferkabel der ehemaligen PTT. Doch das Kupferkabel hat ausgedient: Aufgrund neuer Dienste wie hochauflösendem Fernsehen (HDTV) und vermehrter Internetnutzung werden die Konsumentinnen und Konsumenten in Zukunft das Glasfaserkabel nutzen können, mit einer bis zu 1000 Mal höheren Übertragungsrate als heute. Daher sind mehrere Projekte für den Bau des Glasfasernetzes in der Pipeline. Doch insbesondere die Swisscom, private Anbieter wie Sunrise und die Elektrizitätswerke streiten über den richtigen Weg – unter Ausschluss der Konsumentinnen und Konsumenten.

Haltung der SKS

Die SKS verlangt Mitsprache bei den Entscheiden über den Glasfaserausbaus. Denn die jetzigen Szenarien verheissen nichts Gutes: In den Städten werden die Investitionen so gesteuert, dass weiterhin kein Wettbewerb im Telekom-Markt herrscht. Auf dem Land hingegen wird kaum investiert. Ein digitaler Stadt-Land-Graben droht. Die SKS hat daher ein Positionspapier zuhanden des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) ausgearbeitet. Die Politik muss nun unverzüglich handeln.

Aktuelle Lage

Heute darf die Politik nicht beim Glasfaserausbau mitreden. Denn das geltende Fernmeldegesetz (FMG) gilt zwar für das Kupferkabel, nicht aber für neue Technologien wie das Glasfaserkabel! Die SKS befürchtet, dass es bei den Glasfasern zu einer Monopolstellung der Swisscom und damit zu überhöhten Preisen kommen wird. Deshalb fordert die SKS, dass die ComCom (Regulierungsbehörde) die Preise von sich aus (ex officio) regulieren kann und nicht - wie beim heutigen Gesetz - erst auf Klage eines Fernmeldedienstanbieters. Die SKS fordert deshalb den Bundesrat auf, endlich eine Revision des Fernmeldegesetzes in Angriff zu nehmen.

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