Die Themen der SKS
Zusatzstoffe
Zusatzstoffe werden den Lebensmitteln aus technologischen oder sensorischen Günden zugesetzt. Sie dienen als Konservierungsmittel, Antioxidantien, Oberflächenbehandlungsmittel, Rieselstoffe und Enzyme oder dann als Farbstoffe, Geliermittel, Aromen, Geschmacksverstärker oder Süssstoffe.
Zusatzstoffe werden auch unter der „E-Nummer“ aufgeführt. Diese Nummern unterteilen die Zusatzstoffe nach einer internationalen Norm in natürliche oder synthetische Substanzen mit oder ohne Nährwert. Die Zahl der Zusatzstoffe, die den Lebensmitteln zugesetzt werden darf, ist inzwischen auf über 300 angewachsen.
Darunter sind auch sehr umstrittene Zusatzstoffe: Etwa bestimmte Farbstoffe, die besonders gern für Getränke und Süssigkeiten für Kinder und Jugendliche eingesetzt werden, aber auch im Verdacht stehen, dass sie einen negativen Einfluss auf das Verhalten von hyperaktiven Kindern haben.
Eingesetzt werden dürfen nur bewilligte Zusatzstoffe, zudem sind Höchstmengen festgelegt, die einem Lebensmittel zugesetzt werden dürfen.
Ob ein Lebensmittel Zusatzstoffe enthält oder nicht, ist auf dem Etikett ersichtlich. Deklariert wird entweder der Name des Zusatzstoffes oder dann die Gruppe (z.B. Antioxidationsmittel) und die E-Nummer (z.B. E300).
Die Zahl der Zusatzstoffe, welche für Bio-Lebensmittel eingesetzt werden darf, ist stark eingeschränkt: gentechnisch veränderte oder synthetische Zusatzstoffe sind ebenso verboten wie die meisten Farbstoffe, Süssstoffe, Stabilisatoren und Geschmacksverstärker.
Haltung der SKS
Die SKS plädiert für einen zurückhaltenden Einsatz von Zusatzstoffen. Insbesondere wenn sie in Verdacht stehen, Hyperaktivität bei Kindern und Jugendlichen hervorzurufen oder wenn Konservierungsstoffe mit Antibiotika (Natamycin E235 und Nisin E234 für Käse) eingesetzt werden dürfen.


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