Die Themen der SKS
Nanotechnologie
Der Begriff Nanotechnologie leitet sich von dem griechischen Wort für Zwerg, "nanos", ab.
Die Nanotechnologie beruht darauf, dass bestimmte Materialien bei extremer Verkleinerung auf Nanopartikelgrösse - ein Nanometer = ein Milliardstel Meter - neue Eigenschaften aufweisen. Es tritt ein Nanoeffekt auf. Kohlenstoff als Graphit in einem Bleistift ist weich und hinterlässt deshalb beim Schreiben eine Abriebsfläche, einen Strich. Kohlenstoff in Form nanometergrossen Röhrchen ist aber hundertmal belastbarer als Stahl.
Eine weiter Spezialität der nanotypischen Eigenschaften besteht darin, dass bestimmte Substanzen in Nanopartikelgrösse für das menschliche Auge unsichtbar werden. Partikel, die kleiner als 400 nm sind, können kein für uns mit blossem Auge erkennbares Licht reflektieren und bleiben damit unsichtbar. Dieser Effekt wird schon bei Sonnencremen genutzt.
Haltung der SKS
Die Nanotechnologie verspricht vieles und kann vielleicht vieles. Es fehlen aber die Grundlagen für eine Risikobeurteilung der Nanomaterialien und es bestehen zurzeit auch grosse Zweifel darüber, ob die gängigen Verfahren geeignet sind, um eine Risikobeurteilung vorzunehmen. Niemand kann heute sagen, ob synthetische Nanopartikel einen negativen Effekt auf den Menschen und die Umwelt haben werden. Erste Forschungsergebnisse zeigen aber zum Teil bedenkliche Resultate. Deshalb fordert die SKS eine strenge Beachtung des Vorsorgeprinzips gemäss Schweizerischem Umweltrecht und verlangt, dass gerade bei Nahrungsmitteln und Nahrungsmittelverpackungen eine Deklarationspflicht eingeführt wird.
Weitere Informationen:
Dialogplattform Nanotechnologie
Kurzfassung TA Bericht zum Thema Lebensmittel
Medienmitteilung zum TA Swiss Bericht
Klare Regeln für Nanotechnologie verlangt


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