Die Themen der SKS
Labels
BioSuisse, Demeter, Naturaplan, TerraSuisse: Konsumentinnen und Konsumenten treffen beim Lebensmitteleinkauf auf eine ganze Reihe von Labels. Damit werden Mehrleistungen in Bezug auf die Ökologie, die Tierhaltung, Verarbeitung oder soziale Kriterien kommuniziert. Für die Anbieter sind diese ein wirkungsvolles Marketing-Instrument, für die Konsumenten sind sie angesichts der vielen und verwirrenden Werbebotschaften eine Orientierungshilfe. Wichtig bei allen Labels ist eine unabhängige, regelmässige Kontrolle.
Knapp 30 Labels sind auf dem Schweizer Lebensmittelmarkt präsent, hinzu kommen unzählige Produktelinien der Anbieter.
Haltung der SKS
Die SKS begrüsst eine gewisse Vielfalt an Labels. Es ist sinnvoll, dass es zwischen der konventionellen und der Bio-Produktion noch Labels gibt, die höhere Standards einfordern, jedoch nicht so weit gehen wie Bio. Schwierig wird es dort, wo nicht klar ist, ob es sich um ein Label oder um eine Herkunftsmarke handelt wie etwa bei „Suisse Garantie“ oder dort, wo der Eindruck entsteht, dass das Label mehr ein Marketinginstrument darstellt, aber wenig oder kaum Mehrwert bietet.
Aktuelle Situation
Die SKS hat zusammen mit dem WWF und dem Schweizer Tierschutz STS 2010 die aktuellen Lebensmittel-Labels unter die Lupe genommen. Das Fazit dieser Untersuchung: Nicht alle Biolabels bieten gleich viel. Verschiedene neue Biolabels bleiben in ihren Anforderungen deutlich unter den Vorgaben der etablierten Biolabels. Mehr zur Bewertung der insgesamt 32 Lebensmittel-Labels finden Sie unter:


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