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Die Themen der SKS

Deklarationen

Die Lebensmittelverpackungen geben den interessierten Käuferinnen und Käufern eine Menge Informationen preis. Immerhin 17 Gesetzestexte befassen sich damit, wie eine korrekte und vollständige Deklaration zu erfolgen hat. Der Umfang und die Komplexität der Deklarationen widerspiegelt die Realität der heutigen Lebensmittelproduktion. Die Methoden der Lebensmittelindustrie werden immer raffinierter und aufwändiger, die Zutatenliste wird zu einer Anhäufung unverständlicher Begriffe aus dem Chemiebuch.



Werbung, Marken, Zeichen und Labels tragen nochmals dazu bei, dass bewusstes, informiertes und damit kritisches Einkaufen eine aufwändige Angelegenheit geworden ist. Im Gegensatz zu den Marketinanpreisungen sind die Deklarationen aber zur Information da. Herstellerfirma, Verbrauchsdatum, Sachbezeichnung oder Produktionsland gehören zu diesen Informationen. Auch allergieauslösende Zutaten müssen deklariert werden. Im Offenverkauf müssen lediglich gentechnisch-veränderte Organismen sowie bestrahlte Lebensmittel zwingend schriftlich deklariert werden.  Alle anderen Informationen können aber am Verkaufspunkt (Gastronomie, Bäckerei, Markt etc.) nachgefragt werden.
Lebensmittel, Zusatzstoffe oder Verarbeitungshilfsstoffe, die aus gentechnisch veränderten Organismen produziert worden sind oder solche in irgendeiner Form enthalten, müssen gekennzeichnet werden.

Haltung der SKS

Die SKS setzt sich für eine umfassende, klare und informative Deklaration der Lebensmittel ein. Denn diese Informationen sind eine Voraussetzung, damit die Konsumentinnen und Konsumenten bewusst wählen und einkaufen können. Die Anforderungen an die Deklarationen werden angesichts der komplexen Herstellungsprozesse, der Bedürfnisse der Konsumenten in bezug auf ihre Gesundheit und der globalen Wirtschaft immer grösser. Die Forderungen der Konsumentenorganisationen bezüglich der Deklarationen sind ein Abbild dieser Entwicklung.
Ein grosses Manko in der heutigen Deklarationsvorschriften ist in den Augen der SKS die fehlende Deklaration von gentechnisch verändertem Futter: Tierische Produkte müssen nicht entsprechend gekennzeichnet werden, auch wenn Rinder, Schweine oder Hühner gentechnisch-verändertes Futter gefressen haben.

Motion zur Ernährungskennzeichnung

Kennzeichnung von Alp- und Bergprodukten

Kennzeichnung Azo-Farbstoffe

Flyer "Allergene in Lebensmitteln: gut informiert"

Broschüre "Allergene in Lebensmitteln: gut informiert"

Broschüre "Verpackte Lebensmittel - was muss drauf stehen?"

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