Die Themen der SKS
Managed Care
Haltung der SKS
Wird die medizinische Behandlung eines Patienten oder einer Patientin von der Diagnose bis zur letzten Behandlung von einer Stelle aus begleitet und gesteuert, hat dies nicht nur wirtschaftlich positive Folgen, sondern erhöht auch die Qualität der Behandlung. Die Stiftung für Konsumentenschutz ist deshalb überzeugt, dass das Managed-Care-Modell, über welches das Schweizer Volk am 17. Juni 2012 abstimmen wird, positive Auswirkungen auf das Gesundheitswesen hat.
Eine Gesundheitskasse lehnt die SKS nicht ab. Sie setzt vorerst jedoch auf Massnahmen, welche die Qualität und die Kosten im Gesundheitswesen positiv beeinflussen. Die Haltung der SKS zur Gesundheitskasse finden Sie in unserem Positionspapier.
Aktuelle Situation
Die Managed-Care-Vorlage wurde als Teil der Krankenversicherungsgesetzes bereits verschiedentlich von den beiden Räten behandelt: Die Versicherungen sollen Managed-Care-Modelle anbieten. In diesen integrierten Versorgungsnetzen sollen die Leistungserbringer auch Budgetmitverantwortung übernehmen. Die Versicherten werden jedoch nicht zu einem Beitritt gezwungen. Vielmehr sollen finanzielle Anreize (Selbstbehalt) für eine grössere Akzeptanz sorgen.
Nach jahrelangem Ringen sprachen sich die Räte im Herbst 2011 endlich für die Förderung von Managed Care aus. Leider wurde die Vorlage von den Gegnern mittels Referendum bekämpft, so dass das Stimmvolk am 17. Juni 2012 über das Schicksal der integrierten Versorgung entscheiden wird.


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