Die Themen der SKS
Konzerttickets
Beim Ticketverkauf für Grossveranstaltungen (v.a. Konzerte, Sportanlässe) kommt es regelmässig zu Problemen. Der Vorverkauf gleicht teilweise einer Lotterie, weil Website und Telefonleitung überlastet sind. An einigen Schaltern erhält nur eine oder gar keine der anstehenden Personen Tickets. Ärgerlich: Kaum ist der Anlass ausverkauft, ist eine stattliche Anzahl an Tickets zu Wucherpreisen auf Internetauktionsplattformen erhältlich.
Haltung der SKS
Die SKS hat ein Modell für einen fairen Ticketverkauf vorgelegt. Die SKS verlangt, dass die echten Fans Tickets zu angemessenen Preisen erhalten. Daher soll der Vorverkauf vornehmlich am Schalter anstatt via Internet und Telefon stattfinden. Ebenso verlangt die SKS Massnahmen gegen den Grauhandel von Tickets. Denkbar wären insbesondere personalisierte Tickets. Dies würde den Graumarkt auf einen Schlag austrocknen.
Aktuelle Lage
Die SKS hat im Jahr 2009 eine Umfrage bei der Branche gemacht. Diese kann oder will nötige Schritte nicht unternehmen. Hingewiesen wird auch auf die mangelhafte Gesetzesgrundlage. Daher hat SKS-Stiftungsrätin und Nationalrätin Hildegard Fässler im März 2010 im Nationalrat einen Vorstoss eingereicht. Der Bundesrat soll prüfen, was gegen den Graumarkt getan werden kann und muss. Weiterhin ist die SKS im Gespräch mit Ticketcorner und Good News. Doch die SKS musste erfahren, dass Änderungsvorschläge von den Akteuren nicht umgesetzt werden können bzw. wollen.


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