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Die Themen der SKS

Für Digitalfernsehen ohne Boxenzwang

Die SKS hat eine Kampagne lanciert für Digitalfernsehen ohne Boxenzwang. 11'757 Fernsehfreunde haben die SKS-Onlinepetition für die Abschaffung des Boxenzwangs unterschrieben.

Wer aufs bessere digitale Fernsehen umstellt, soll auch im Kabel wählen können, ob er eine Set-Top-Box oder einen neuen Digitalfernseher erwirbt, welcher die Set-Top-Box technisch überflüssig macht. Einige Kabelnetzbetreiber lassen nur den Erwerb der eigenen Set-Top-Box zu.

Die Aktivitäten der SKS und die Ereignisse bezüglich Boxenzwang in chronologischer Reihenfolge:

Auch der Nationalrat lehnt Gesetzesänderung ab
(11. April 2011)

Am 11. April 2011 hat nun auch der Nationalrat "Nein" gesagt. Damit ist die Vorlage definitiv vom Tisch: Die Schweizer Parlamentarier wollen keine Wahlfreiheit des Receivers - der Set-Top-Boxen-Zwang bleibt somit bestehen. Die SKS wird aber auf jeden Fall am Thema dranbleiben!

Aktuelle Medienmitteilung

Ständerat lehnt Gesetzesänderung ab
(16. Dezember 2010)

Noch im Juni 2009 hat sich der Ständerat für eine freie Wahl des Empfangsgeräts für digitales Fernsehen ausgesprochen. Jetzt will er nichts mehr davon wissen und hat die entsprechende Revision des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG) mit 24:14 Stimmen abgelehnt.

Medienmitteilung der SKS vom 16. Dezember 2010

SKS klagt gegen Cablecoms Aufnahmeverbot – und zwar doppelt! (1. Juni 2010)

Die offiziell heute eingeführte DigiCard von Cablecom führt das totale Aufnahmeverbot im Fernsehen ein. Diese Einschränkung der Rechte der Fernsehfreunde nimmt die SKS nicht hin. Sie klagt gleich doppelt. Denn ihres Erachtens verletzt das totale Aufnahmeverbot das Urheberrechtsgesetz und die Cablecom-Regelung mit dem Preisüberwacher.

Medienmitteilung der SKS vom 1. Juni 2010

SKS stellt Musterstellungnahme gegen die neueste Cablecomidee CI+ ins Internet (4. Mai 2010)

Fernsehen wird in Zukunft nur noch im Zwangskorsett möglich sein: Wer auf die lästige Set-Top-Box verzichten will, muss das System CI+ anwenden. Dieses ist äusserst konsumentenfeindlich: So können bestimmte Sendungen gar nicht aufgenommen worden. Ebenso kann das Spulen, z.B. bei Werbepausen, unterbunden werden. Cablecom will CI+ dieses Jahr als Alternative zur Set-Top-Box einführen, das BAKOM lässt CI+ im Entwurf zur Aufhebung des Boxenzwangs zu. Die SKS fordert die Fernsehliebhaber daher auf, beim BAKOM zu protestieren. Auf der SKS-Website ist eine Musterstellungnahme downloadbar, die ans BAKOM gesandt werden kann. Denn bis am 10. Mai läuft die Vernehmlassung zum BAKOM-Entwurf.

Medienmitteilung der SKS vom 4. Mai 2010

Cablecom hebt Set-Top-Boxenzwang endlich auf!
(9. März 2010)

Der lästige Set-Top-Boxenzwang fällt! Cablecom wird ihn am 1. September aufheben, wie heute bekannt gegeben wurde. Die SKS ist erfreut über die Früchte ihres jahrelangen Kampfes. Leider setzt Cablecom dabei auf den kundenunfreundlichen Standard CI+ statt auf das Aufheben der Grundverschlüsselung, womit der Fernsehgenuss weiterhin eingeschränkter bleibt als nötig wäre. Die von Cablecom vorgesehene Lösung ist dabei «erstaunlich» kompatibel mit dem schwachen Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Motion von SKS-Präsidentin Simonetta Sommaruga. Die SKS wird daher Nachbesserungen vom BAKOM und von Cablecom verlangen – damit der Boxenzwang am 1. September 2010 konsumentenfreundlich fällt!

Medienmitteilung der SKS vom 9. März 2010

BAKOM legt konkreten Entwurf vor
(10. Februar 2010)

Ein konkreter Vorschlag zur Abschaffung des Set-Top-Boxenzwangs liegt endlich vor! Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) macht den Weg frei dafür, dass FernsehliebhaberInnen neu auf die lästige Set-Top-Box verzichten können. In den nächsten 3 Monaten wird die SKS den Vernehmlassungsvorschlag des BAKOM genau unter die Lupe nehmen, insbesondere bezüglich Senderanzahl, Preis der Entschlüsselung und dem verwendeten Standard. Die SKS bedauert, dass das Verbot der Grundverschlüsselung nicht erwogen wird, das rasch umgesetzt werden könnte.

Medienmitteilung der SKS vom 10. Februar 2010

Grundverschlüsselung aufgehoben - in Solothurn
(9. September 2009)

220 digitale Fernseh- und Radiosender unverschlüsselt empfangen – dies ist ab heute in Solothurn und Umgebung möglich. Kundinnen und Kunden des Kabelnetzbetreibers GA Weissenstein mit einem Digitalfernseher können zukünftig auf die lästige Set-Top-Box verzichten.

Medienmitteilung der SKS vom 9. September 2009

Klares Ja des Ständerates
(11. Juni 2009)

Ohne Gegenstimmen hat auch der Ständerat die abgeänderte Motion angenommen! Damit ist der Weg nun frei für das zuständige Bundesamt für Kommunikation (BAKOM). Bundesrat Moritz Leuenberger erklärte vor dem Ständerat, der Bundesrat stimme mit gedämpfter Begeisterung zu. Die SKS wird daher mit Argusaugen das Wirken des BAKOM beobachten.

Nationalrat verlangt Abschaffung des Boxenzwangs!
(5. März 2009)

Klipp und klar hat der Nationalrat heute für die Abschaffung des Boxenzwangs im digitalen Kabelfernsehen gestimmt. Die neu formulierte Motion von SKS-Präsidentin und Ständerätin Simonetta Sommaruga verlangt vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) eine Gesetzesänderung, welche die Wahlfreiheit bei Digitalfernsehern und Set-Top-Boxen garantiert. Die SKS ist erfreut, dass das heftig bekämpfte Anliegen nun eindeutig unterstützt wird. Die SKS zählt zuversichtlich aufs BAKOM und verlangt, bei den Arbeiten für eine Lösung eingebunden zu werden.

Medienmitteilung der SKS vom 5. März 2009

Kein Trauerspiel auf Zeit!
(18. November 2008)

Nach dem Erfolg im Nationalrat nun die Ernüchterung: Die Nationalratskommission will Digitalfernsehen ohne Boxenzwang – aber frühestens im Jahr 2011! Die SKS ist darüber empört. Problem und Lösungen sind längst bekannt; innert Kürze könnten die Kabelnetzbetreiber den Boxenzwang aufheben. Die SKS fordert das zuständige Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) auf, mit Hochdruck vorwärts zu machen. Unser Ziel: Noch im Jahr 2009 müssen Digital-Fernsehfreundinnen und -freunde die Wahlfreiheit bei Digitalfernsehern und Set-Top-Boxen haben.

Medienmitteilung der SKS vom 18. November 2008

Riesenerfolg der SKS gegen Kabelnetzgiganten!
(29. September 2008)

Der Druck der Stiftung für Konsumentenschutz zeigt Wirkung: Der Nationalrat hat heute seine Kommission beauftragt, eine Lösung gegen den Boxenzwang im digitalen Kabelfernsehen auszuarbeiten. Im Mai war die Kommission noch den Interessen der Kabelnetzbetreiber gefolgt. Nun sind die Tage des Boxenzwangs gezählt. Die SKS fordert ein unverschlüsseltes Grundangebot an digitalem Fernsehen und die Abgabe einer günstigen Steckkarte als Alternative zur Set-Top-Box, wie es heute schon möglich ist.

Medienmitteilung der SKS vom 29. September 2008

Unterstützung für SKS-Anliegen wächst
(22. September 2008)

Immer mehr Organisationen erachten den Boxenzwang als Problem. Die Motion für Digitalfernsehen ohne Boxenzwang wird daher unterstützt von:

Kabelnetze räumen Set-Top-Boxen-Probleme ein
(15. September 2008)

Auf die Klagenflut zu den Set-Top-Boxen (siehe unten) haben die angeschriebenen Kabelnetzbetreiber geantwortet. So räumt beispielsweise Cablecom ein, dass die genannten Probleme bei einigen oder allen Abonnenten von Digitalfernsehen zutreffen. Um eine Lösung bemüht sich Cablecom. Das Kabelnetz GGA Maur hingegen kennt keinen Boxenzwang. Dank Intervention der SKS sind die Preise der GGA Maur für Digitalfernsehen nun transparent auf deren Website ersichtlich.

Offener Brief an Swisscom-CEO Carsten Schloter
(10. September 2008)

Drei Wochen wartete die SKS vergeblich auf eine von der Swisscom versprochene Stellungnahme – nun schreibt SKS-Präsidentin und Ständerätin Simonetta Sommaruga einen offenen Brief an Swisscom-CEO Carsten Schloter. Sie möchte wissen, warum Swisscom ihre Motion gegen den Boxenzwang im digitalen Kabelfernsehen bekämpft. Bluewin TV funktioniert via Telefonleitung. Im Gegensatz zum digitalen Kabelfernsehen gibt es weder internationalen Standards noch digitale Fernseher. Daher betrifft die Motion Bluewin TV nicht, was klar aus der Motion hervorgeht.

Medienmitteilung der SKS vom 10. September 2008

Offener Brief an Swisscom-CEO Carsten Schloter (pdf, 31 kb)

Set-Top-Boxen: Klagen türmen sich bei der SKS
(2. September 2008)

Die Set-Top-Box ist ein Ärgernis: Schlechte Bildqualität, geringe Geschwindigkeit, fixe Senderzuteilung und Wirrwarr mit zwei Fernbedienungen trüben das digitale Fernsehvergnügen. Auf Aufruf der SKS wurden uns zahlreiche Probleme genannt, welche untenstehend aufgeschaltet sind. In einem heutigen Schreiben fordert die SKS von den Kabelnetzbetreibern die rasche Behebung der Probleme. Am einfachsten: Aufgehoben werden soll der Boxenzwang, sodass Besitzer von Digitalfernsehern auf die lästige Set-Top-Box verzichten können.

Medienmitteilung der SKS vom 2. September 2008


Beschwerden über Set-Top-Boxen (pdf, 45 kb)

Motionsgegner operieren mit Fehlbehauptungen
(14. August 2008)

Gegen die Motion von Ständerätin und SKS-Präsidentin Simonetta Sommaruga für Digitalfernsehen ohne Boxenzwang wird mit Falschaussagen Stimmung gemacht. Die SKS hat die Stellungnahmen u.a. des Kabelnetzbetreiberverbandes Swisscable von Technikexperten überprüfen lassen. Ergebnis: Jeder Informatiker sieht sofort, dass Äpfel und Birnen vermischt werden.

Medienmitteilung der SKS vom 14. August 2008

Communiqué von Swisscable - korrigiert (pdf, 43 kb)

Communiqué des Medienforums - korrigiert (pdf, 29 kb)

Communiqué der Nationalratskommisson - korrigiert (pdf, 27 kb)

Thesenpapier von Swisscable- korrigiert (pdf, 1132 kb)

Onlinepetition für Digitalfernsehen ohne Boxenzwang
(16. Mai 2008)

11’757 Konsumentinnen und Konsumenten haben unsere Onlinepetition gegen das Gerätemonopol im Digital-Kabelfernsehen unterschrieben. Gesammelt wurden die Unterschriften vom 11. April bis am 13. Mai. Das heisst, dass alle 4 Minuten ein/e Konsument/in unsere Petition unterschrieben haben! Noch selten war der Unmut der Bevölkerung über konsumentenfeindliches Verhalten von Unternehmen derart direkt spürbar.

Am 16. Mai haben wir die Unterschriften der Kommissionssekretärin des Nationalrates übergeben.

Inhalt der Petition (pdf, 9 kb)

Hintergrundinformationen (pdf, 65 kb)