Die Themen der SKS
Digitalfernsehen
Die Umstellung auf digitales Fernsehen schreitet voran. Dies ist positiv: bessere Bildqualität und mehr Sender. Via Satellit und Antenne kann man nur noch digital fernsehen, Swisscom TV ist ebenfalls digital. Im Kabel gibt es noch die Wahl zwischen analog und digital, wobei Experten davon ausgehen, dass bis im Jahr 2012 die Umstellung weitgehend abgeschlossen ist.

Problem: Alte, analoge Fernseher können das digitale Signal nicht lesen. Daher muss der Fernsehfreund einen Receiver kaufen - entweder eine Set-Top-Box oder einen neuen digitalen Fernseher. Im Fachgeschäft gibt es eine grosse Auswahl dieser Set-Top-Boxen und Fernseher. Einige Kabelnetzbetreiber (z.B. Cablecom, DigiTV, Naxoo etc.) lassen ihren Kundinnen und Kunden diese Wahl nicht: Das Digitalfernsehen funktioniert nur mit der eigenen Set-Top-Box.
Zahlreiche Konsumentinnen und Konsumenten ärgern sich hierüber.
Haltung der SKS
Die SKS fordert die Wahlfreiheit des Receivers im digitalen Kabelfernsehen - wie bei Fernsehen via Satellit und Antenne. Dort kann der Kunde vom Angebot an zahlreichen Set-Top-Boxen und zahlreichen digitalen Fernsehern Gebrauch machen.
Die SKS hat eine Kampagne lanciert, um ihrer Forderung zum Durchbruch zu verhelfen. Informationen finden Sie hier.
Aktuelle Situation
SKS-Präsidentin und Ständerätin Simonetta Sommaruga hat eine Motion eingereicht, welche diese Wahlfreiheit verlangt. In nur 5 Wochen unterschrieben 11'757 Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer eine Onlinepetition der SKS hierzu. Das Bundesamt für Kommunikation hat im Februar 2010 einen Entwurf vorgelegt. In der Folge hat Cablecom im März bekannt gegeben, den Boxenzwang zu lockern! Die Art und Weise ist hingegen umstritten. Die SKS verlangt eine einfache Lösung und kämpft gegen das Aufnahmeverbot.
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