Die Themen der SKS
Digitalfernsehen
Die Umstellung auf digitales Fernsehen schreitet voran. Dies ist positiv: bessere Bildqualität und mehr Sender. Via Satellit und Antenne kann man nur noch digital fernsehen, Swisscom TV ist ebenfalls digital. Im Kabel gibt es noch die Wahl zwischen analog und digital.

Das Problem ist jedoch: Alte, analoge Fernseher können das digitale Signal nicht lesen. Daher muss der Fernsehkonsument einen Receiver kaufen - entweder eine Set-Top-Box oder einen neuen digitalen Fernseher. Im Fachgeschäft gibt es eine grosse Auswahl dieser Set-Top-Boxen und Fernseher. Einige Kabelnetzbetreiber (z.B. Cablecom, DigiTV, Naxoo etc.) lassen ihren Kundinnen und Kunden diese Wahl nicht: Das Digitalfernsehen funktioniert nur mit der eigenen Set-Top-Box.
Zahlreiche Konsumentinnen und Konsumenten ärgern sich hierüber.
Haltung der SKS
Die SKS fordert die Wahlfreiheit des Receivers im digitalen Kabelfernsehen - wie bei Fernsehen via Satellit und Antenne. Dort kann der Kunde vom Angebot an zahlreichen Set-Top-Boxen und zahlreichen digitalen Fernsehern Gebrauch machen. Weitere Informationen zum Thema Grundverschlüsselung finden Sie hier.
Aktuelle Situation
SKS-Präsidentin und Ständerätin Simonetta Sommaruga hat eine Motion eingereicht, welche diese Wahlfreiheit verlangt. In nur 5 Wochen unterschrieben 11'757 Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer eine Onlinepetition der SKS hierzu. Das Bundesamt für Kommunikation hat im Februar 2010 einen Entwurf vorgelegt. Der Ständerat hat am 16. Dezember 2010 die Gesetzesänderung leider abgelehnt. Am 11. April 2011 hat nun auch der Nationalrat "Nein" gesagt. Damit ist die Vorlage definitiv vom Tisch: Die Schweizer Parlamentarier wollen keine Wahlfreiheit des Receivers - der Set-Top-Boxen-Zwang bleibt somit bestehen. Die SKS wird aber auf jeden Fall am Thema dranbleiben!


Online Blickpunkt