Die Themen der SKS
Stromtarifmodell
Jeder Haushalt zahlt unabhängig von seinem Stromverbrauch eine Grundgebühr. Bei Stromsparern macht diese rasch einen Drittel oder die Hälfte der Stromkosten aus; bei Vielverbrauchern fällt sie hingegen kaum ins Gewicht. Somit wird der Strom günstiger mit jeder Kilowattstunde, die man mehr verbraucht – und Stromsparer ziehen den Kürzeren.
Die Höhe der Grundgebühr variiert. Denn die (lokalen) Elektrizitätswerke legen die Strompreise fest, welche die Konsumentinnen und Konsumenten zu bezahlen haben.
Haltung der SKS
Was die SKS stört: Die Grundgebühr führt dazu, dass Stromsparen nicht belohnt wird. Die SKS fordert daher ein neues Stromtarifmodell, welches Strom sparen attraktiv macht. Nachdem der Bundesrat am 25. Mai 2011 den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen hat, ist der haushälterische Umgang mit Strom wichtiger denn je.
Aktuelle Situation
Die SKS hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche ein neues Stromtarifmodell ausgearbeitet hat. Das neue Stromtarifmodell wurde am 22. Oktober 2008 der Öffentlichkeit präsentiert. Das Grundsatzpapier hält die Forderungen der Expertengruppe fest. Die Berechnungsbeispiele zeigen, wie sparsame Stromkonsumentinnen und -konsumenten von einigen Stromlieferanten benachteiligt werden.
In der Folge haben einige Elektrizitätswerke im Jahr 2009 ihre Grundgebühren gesenkt. Die Mehrzahl verteidigt die Grundgebühr jedoch. Der Bundesrat hat jedoch am 18. November 2009 entschieden, die Höhe der Grundgebühren unter die Lupe zu nehmen. Der Entscheid verzögert sich jedoch.
Sie können uns unterstützen! Fordern Sie mit unserem Musterbrief Ihren Stromlieferanten dazu auf, ein Stromtarifmodell zu verwenden, das die richtigen Anreize schafft.


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