Die Themen der SKS
Stromdeklaration
Heute gibt es nur auf Haushaltslampen und auf Kühlschränken eine Deklaration des Stromverbrauchs. Die Lampen und Kühlschränke werden in verschiedene Effizienzklassen eingeteilt - und diese prangert dann farbig auf dem entsprechenden Gerät. Die Stromdeklaration ermöglicht den Konsumentinnen und Konsumenten einen bewussten Kaufentscheid. Wer darauf achtet, kann Geld sparen - und schont die Umwelt.
Haltung der SKS
Die SKS verlangt die Ausweitung der Stromdeklaration auf alle Geräte, z.B. auf Stereoanlagen oder Drucker. Gerade bei der Unterhaltungselektronik und im PC-Bereich bestehen grosse Stromsparpotentiale, denn diese Geräte sind häufig eingeschaltet - ob aktiv oder im Standby. Auch im Standby verbrauchen sie viel Strom. Der hohe Stromverbrauch kann nicht einfach den Konsumentinnen und Konsumenten angelastet werden: Bis jetzt fehlt im Laden die Information, wie viel Strom diese Geräte verbrauchen - und wie viel Franken dies im Jahr ausmacht. Markttransparenz ist ein wichtiger Schritt, damit die Konsumentinnen und Konsumenten handeln können!
Aktuelle Situation
Mit der Deklaration des Stromverbrauchs aller Geräte beschäftigt sich auch das Parlament. Der Ständerat hat hierzu den Anstoss gegeben. Am 27. Mai 2008 hat der Nationalrat der Deklaration des Stromverbrauchs von Geräten zugestimmt. Vorgängig haben die SKS und der WWF gemeinsam einen Brief an alle Nationalrätinnen und Nationalräte geschrieben. Nun arbeitet das Bundesamt für Energie (BFE) an Energieetiketten für die verschiedenen Geräte. Die SKS setzt sich auch dafür ein, dass die elektromagnetischen Strahlen von Sparlampen deklariert werden: Ab 2012 werden nur noch Sparlampen verkauft.


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