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Der Blog von Sara Stalder

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Doppelt geschult

Rheinfelden, am verschneiten Samstag, den 6. März: 50 Personen haben sich eingefunden, um bei der Führung (organisiert für unsere Gönner und Gönnerinnen) durch die Salinen und einer anschliessenden Rheinschifffahrt Wissenswertes zu erfahren. Auch ich konnte wieder einmal die Gelegenheit beim Schopf packen und habe mich der wissensdurstigen Gesellschaft angeschlossen.

Solche Tage sind für mich jeweils ein doppelter Gewinn. So bin ich einerseits nun informiert, dass unser tägliches Salz - vom Speisesalz bis zum Industriesalz - aus einer Erdschicht herausgewaschen wird, die über 200 Millionen Jahre auf dem Buckel hat. Oder, dass eine Reederei jedes seiner über 100 Meter langen Schleppschiffe nach einem "Piz" benannte.

Und andererseits vernahm ich in konzentrierter Form Anliegen aus dem Konsumalltag: Diese Gespräche und die unglaublichen Konsumsituationen, die Herr und Frau Schweizer in ihrem Alltag erleben, sind für mich immer wieder eine Motivation, täglich für schrittweise Verbesserungen der Konsumentenrechte einzustehen:
- Produktaktionen, die ungenügend angeschrieben sind
- Verträge, die unermüdlich weiterlaufen - und einen Ausstieg somit schier verunmöglichen
- Telefonanrufe für Werbezwecke zu unmöglichen Tageszeiten, garniert mit trickreichen Fallen
- unbestellte, teure, regelmässig eintreffende SMS, obschon mit "STOPP ALL" geantwortet wurde
- Lockangebote, die bereits eine Minute nach Ladenöffnung des Grossverteilers ausverkauft sind
- unbestellte Warenzustellungen, natürlich mit einer happigen Rechnung
                                                                                        usw., usf.

Beim samstäglichen Ausflug mit den interessierten und motivierten Menschen habe ich ein weiteres Mal eindrücklich erfahren, welchen verzwickten Situationen mündige und informierte Konsumentinnen und Konsumenten immer wieder im Konsumalltag gegenüberstehen. Da können Politiker noch lange entgegenhalten, dass zukünftige Verbesserungen im Konsumentenrecht einer Gängelung oder Bevormundung mündiger, moderner Bürger und Bürgerinnen gleichkäme. Wenn sich diese Einsicht weiterhin hartnäckig hält, begegne ich auch bei zukünftigen Ausflügen den immer wiederkehrenden Geschichten.

Doch natürlich bin ich optimistisch, dass wir das eine oder andere Übel in Kürze beseitigen können: Denn wir bleiben ebenso hartnäckig dran!

Sara Stalder
Geschäftsleiterin Stiftung für Konsumentenschutz


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Einsparung x Erhöhung = Medikamentenpreis?

400 Millionen Franken werden die Prämienzahlerinnen und die Patienten in Zukunft weniger für die Medikamente ausgeben müssen - eine gute Nachricht, welche das Bundesamt für Gesundheit in dieser Woche verkündete. Die Einsparungen kommen zustande, weil das Bundesamt für Gesundheit im letzten halben Jahr die Preise bestimmter Medikamente überprüft und auch gesenkt hat. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass nicht nur Preise gesenkt, sondern auch - im Gegenteil - erhöht wurden.

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Und sie bewegt sich doch

Nämlich die Billag! 10 Millionen Franken will sie von sich aus einsparen. Ein ganzes Fünftel ihrer Kosten! Dass sich die Billag endlich bewegt, ist erfreulich. Es war aber auch nötig: Nach teuren Werbespots und intransparenten Informationen musste das Unternehmen reagieren.

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Postalischer Aprilscherz?

Wird schwerer billiger und leichter teurer oder leichter billiger und schwerer teurer?
Auch wenn Sie beim Lesen dieser Frage ganz konfus werden, lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen!

Der Hintergrund des Wirrwarrs ist folgender:
Anfang dieses Monats hat die Post....

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Für Coop. Und für mich?

Das gelang im letzten Jahr nicht vielen Unternehmen: Mitten in der Krise hat Coop einen stattlichen Gewinn erwirtschaftet - eine wirklich positive Nachricht!  430 Mio. Gewinn erwirtschaftete das genossenschaftlich organisierte Unternehmen, welches in der gesamten Coop-Gruppe 53'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

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Unter Vorbehalt der Feststellung einer Bestellung

So richtig freuen vermochte sich Frau Huber nicht, als sie das Päcklein vom Pöstler in Empfang nahm: Bestellt hatte sie nichts und nach privater Post sah es schon gar nicht aus. Beim Aufmachen die Überraschung: Vitaminpillen und eine billige Uhr mit der hochtrabenden Bezeichnung "Louis Royal". Und natürlich eine Rechnung.

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Suppengemüse

Die Werbung zielt ins Schwarze: Nach einem Spaziergang durch die verschneite Landschaft und bissig kalten Wind ist ein Süppchen aus dem Päckli eine Wohltat, schnell zubereitet zügelt es den kleinen Hunger. Die getrockneten Zutaten der Schweizer-Qualitäts-Suppe "Suprême: junger Broccoli mit zarten Blumenkohlröschen" rühre ich in kaltes Wasser ein und lese dabei aufmerksam die Packungsangabe.

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War da etwas?

Die Hiobsbotschaften sind verklungen, die Schlagzeilen verschwunden, der Impfstoff wird verkauft, verschenkt oder eingelagert. Wir schütteln verwundert den Kopf und denken: Pandemie? War da mal etwas?

Auch von offizieller Seite wird längstens bestätigt, dass die H1N1-Pandemie in der Schweiz abgeklungen ist. Man kann sich rückblickend fast nur wundern, in welche  Aufregung diese Grippe die Welt versetzt hat.

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Die letzte Frage am Ende des Tages

Eine halbe Stunde vor der allerletzten Skiliftfahrt kommt eine gewisse Nervosität auf: Alle aus unserer Skigruppe überprüfen wie auf Kommando, ob die Skipass-Plastikkarte sich noch in der gleichen Jackentasche befindet, in welche sie am Morgen verstaut wurde. Dabei hatte doch bloss jemand beiläufig in die Runde geworfen, ob bekannt sei, wo die Karten am Ende des Skitages abgegeben werden können, damit man das Depot auch wirklich zurückerhalte.

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Kräftiger Energieschub contra lauwarmen Instantkaffee

Freitag Abend, nach einer langen Arbeitswoche, da sinkt die Energiereserve langsam in den roten Bereich. Gut, bin ich kein Teenager mehr und kann mich während dem Wochenende erholen. Für viele Jugendliche fängt nun erst die Kraftprobe an, mit nächtelangem Ausgang und stundenlangem Tanzen.

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